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New York ist immer ein Erlebnis!

New York ist immer ein Erlebnis!

Einmalig, das New York Erlebnis!

Selbst wenn man schon einige Male dort war: New York ist jedes Mal ein besonderes Erlebnis und lohnt einfach immer wieder ein Aufenthalt. Die Metropole befindet sich ständig im Wandel, so dass es deshalb bei jedem Besuch viel Neues zu entdecken gibt. Das liegt zum einen daran, dass sich das Gesicht der Stadt ständig wandelt und natürlich auch am kulturellen Angebot, welches sich immer weiter entwickelt.

New York Erlebnis: Museen

Die spektakulären Museen wie das Guggenheim und das Museum of Modern Art haben immer neue Ausstellungen zu bieten. Dort kann man jedes Mal wieder hingehen. Sightseeing in New York ist zudem zu jeder Jahreszeit spannend.

New York Erlebnis: Shoppen

New York ist außerdem natürlich ein Paradies für alle, die gerne Einkaufen und dabei das Besondere suchen. Shopping in New York wird garantiert nicht langweilig, weil es unglaublich viel zu entdecken gibt. In New York kann man wirklich alles kaufen. Wer darauf steht, sogar beim deutschen Metzger. Toll sind natürlich auch die klassischen großen Kaufhäuser, die alleine schon Ausmaße eines europäischen Einkaufszentrums haben.

New York Erlebnis: Kulinarisches

Zur Stärkung zwischendurch beim Sightseeing oder Shopping gibt es natürlich zahlreiche Optionen in dieser Weltmetropole. Wenn es schnell gehen soll, macht ein guter Burger richtig Spaß. Lecker z.B. bei der Kette Five Guys, die frische Zutaten, wie Hackfleisch und Kartoffeln verarbeiten. Das schmeckt einfach viel besser als bei den anderen großen Ketten. Gerade wer nicht intensiv auf seine Ernährung achten muss und nicht etwa z. B. unter Laktoseintoleranz leidet, kommt in New York voll auf seine Kosten. Fett und Milchprodukte kann man zwar meiden, dann landet man aber wieder eher bei der Asiaküche, die es bei uns auch gibt. Spaß macht natürlich auch das Nachtleben, gerade in den Trendvierteln wie SoHo gibt es viele nette Bars und Clubs zu entdecken.

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New York A380! Mit dem Airbus Superjumbo nach New York

New York A380 in Frankfurt auf dem Flughafen

New York A380 – Eindrücke vom Superflieger

Auf allerlei Superlative trifft man, wenn man mit dem Airbus A380, der Singapore Airlines nach New York fliegt. Im größten Passagierflugzeug der Welt, mit einer mehrfach und immer wieder ausgezeichneten Airline in eine der aufregendsten Städte dieser Erde!

All das zusammen spricht also für ein hochwertiges und spannendes Reisepaket und ebenso gespannt bin ich auch, als ich meine Zugreise am Vorabend nach Frankfurt antrete und im NH Airport Hotel Mörfelden einchecke. Dieses kann ich nach einer sehr angenehmen Übernachtung dort nur empfehlen. Nicht zuletzt deswegen, weil ein 24-Stunden-Shuttle-Service plus 14 Tage kostenlosem Parken inklusive ist, so dass der frühe Abflug von Frankfurt nach New York wunderbar entspannt starten kann.

New York A380 – Check-In und Boarding

Das Einchecken verläuft dann auch zügig und ohne Probleme. Auch da ich mir endlich mal keine Gedanken um die Menge bzw. das Gewicht meines Gepäcks machen musste, denn die Singapore Airlines ist die derzeit letzte und einzige Airline, bei der man noch zwei Gepäckstücke á 23 kg mit nach Nordamerika nehmen darf, was aus meiner Sicht einen unschlagbaren Vorteil darstellt.

Und dann endlich ist es soweit: das Boarding beginnt und beim Einsteigen sehe ich zum
ersten Mal diesen Superflieger. Ich bestaune riesige Tragflächen und eine Heckflosse, die viele Meter in den Himmel ragt. Ja, es ist schon irgendwie etwas ganz Besonderes zu wissen, dass ich in Kürze mit diesem Flugzeug abheben werde.

New York A380 First ClassFirst Class: Innen angekommen kann ich im unteren, vorderen Bereich der Maschine einen Blick auf die brandneuen so genannten „Suiten“ in der First Class der Singapore Airlines erhaschen, Und tatsächlich: es sind völlig separate Kabinen, die mit einer Schiebetür geschlossen werden können und somit absolute Privatsphäre bieten. Darin befindet sich ein luxuriöser Sitz und gegenüber ein richtiges Bett, das auf Wunsch von den Flugbegleitern für die Nacht vorbereitet wird.

Ich passiere eine, für ein Flugzeug, wie ich finde, ziemlich breite Treppe, die mich eher an einen Aufgang in einem Kreuzfahrtschiff erinnert. Dann biege ich nach rechts ab und befinde mich im oberen Bereich, im Upper Deck, der Maschine.

New York A380 Business ClassBusiness Class: Vorne sehe ich die Passagiere der Business Class ihre Plätze einnehmen. Diese werden ebenfalls den Komfort eines Sitzes genießen können, der sich in eine komplette Liegefläche verwandeln lässt. Entweder für einen erholsamen Schlaf oder um ganz entspannt einen Film zu genießen, der aus den großen Flachbildschirmen flimmert.

New York A380 – Daheim in der Economy Class

New York A380 Economy ClassEconomy Class: All diese wohl doch etwas kostspieligeren Vergnügungen muss ich nun leider verlassen, um zu meinem reservierten Sitz der Economy Class zu gelangen. Während ich mein Handgepäck im Gepäckfach über meinem Sitz verstaue, werden mir einmal mehr die Ausmaße dieser Maschine bewusst So muss ich mich wirklich auf Zehenspitzen stellen, um das Fach zu öffnen und zu schließen. Als nächstes fällt mir die überaus gelungene und wohltuende Farbgebung auf. Alles ist in einem angenehmen und modernen Türkis und Braun gehalten- Außerdem sieht und riecht man, dass alles noch ganz neu ist und keinerlei Abnutzungsspuren trägt.

New York A380 – Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Flug

In den folgenden acht Stunden erlebe ich einen sehr kurzweiligen und bequemen Flug. Zunächst fällt mir auf, dass ich fast nichts höre. Für mich eines der markantesten Merkmale des A380 – ein ruhiges, fast geräuschloses Fliegen. Für Menschen, die Flugangst oder wenigstens Respekt vorm Fliegen haben, muss das äußerst angenehm sein und eine große Sicherheit vermitteln. Gedanklich ziehe ich den Vergleich, ein bisschen wie der „ICE der Lüfte“ und alles was ich bisher geflogen bin, war eher Regionalexpress.

Das Essen ist schmackhaft, hat eine gute Qualität, beinhaltet frische Früchte und knackigen Salat.  Der kredenzte New York Cheese Cake steigert meine Vorfreude auf mein Ziel ins Unermessliche. Im Gegensatz zu anderen Airlines habe ich das Gefühl, das immer genau dann, wenn ich wieder Durst habe, auch eine Flugbegleiterin mit einem gefüllten Tablett an meinem Sitz vorbeikommt.

New York A380 Entertainment-SystemAbgerundet wird mein Flugerlebnis von einem Entertainment-System, das wirklich keine Wünsche offen lässt. Jeder Passagier hat selbstverständlich seinen eigenen Bildschirm und eine riesige Auswahl. Die neuesten Kinofilme, TV-Serien, Hörbücher, Musikalben, Radiocharts seit den 80er Jahren, Spiele etc. Und wer richtig Ehrgeiz hat, kann sogar noch bis zur Landung einen kleinen Sprachkurs absolvieren.

New York A380 – Ankunft

Und dann ist es soweit: der Landeanflug auf NYC beginnt und alles geht so entspannt weiter wie bisher. Da die Singapore Airlines eine der ersten Maschinen ist, die am frühen Morgen in New York landet. Daher gibt es auch noch keine großen Warteschlangen bei der Einreise. Auch dieser letzte Schritt auf meiner Anreise fliegt schnell und reibungslos vorüber.

Alles in allem: Perfekt! Ich wüsste nicht, wie es noch besser hätte sein können. Und jetzt kann es losgehen, mein Abenteuer New York City. Aber das ist eine eigene Geschichte!

Ausgesuchte New York Reisen mit dem A380 finden Sie hier…

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Brooklyn New York: Brooklyn á la MetroCard

Brooklyn New York, New York Metro

Nach Brooklyn New York mit der Metro

Das Schienennetz der Subway in New York City ist gewaltig und für 29 US$ gibt es an jeder Haltestelle eine Wochenkarte („7-Day Unlimited“) zu kaufen. Diese MetroCard ist rund um die Uhr für alle Busse und Subway-Züge gültig. Tip Top! Es führen sieben oder acht Bahnen direkt von Manhattan nach Brooklyn New York.

Bei meinem letzten Besuch habe ich hauptsächlich die Linien M, J, L befahren. Alle Haltestellen sind empfehlenswert. Als erstes fährt man unter dem Hudson River durch, und es ist immer besonders nett wenn jemand darauf hinweist, wie viel Wasser gerade über einem liegt bei dem Gedanken, dass das U-Bahn System New Yorks mit über 100 Jahren eines der ältesten der Welt ist. Tasächlich auch wunderschön, entweder wie bei einer Höhlenbegehung (Canal Street in Chinatown), oder rostig, hoch, durchsichtig, wackelig bzw. elastisch, aus Holz, einfach fantastisch.

Wunderbare Brooklyn-Perspektiven

Brooklyn New York, Williamsburg BridgeEine Fahrt mit der Linie M von Manhattan über die Williamsburg Bridge bis zur Endstation ist grandios und vor allem komplett überirdisch. Wunderbare Brooklyn-Perspektiven.

Von den Haltestellen Seneca, Forest und Fresh Pond der Linie M gibt es Busse die Richtung Norden nach Queens fahren. Entlang der Strecke gibt es einige Stellen, die sich für einen kleinen Bummel lohnen.

Für die Linie L empfehle ich die Haltestellen Bedford Avenue. Die Straße selbst bietet viele Bars, Restaurants und Straßenleben. Alles um die Bedford Avenue ist ein perfektes Gebiet zum Spazierengehen, Flanieren, Einkaufen, Ausruhen auf einer Parkbank oder am Hudson River. Jedes Haus, jede Ecke, ein Foto wert, ausserdem Henry Millers erstes Wohnhaus auf „Driggs 662“ in Williamsburg, Brooklyn!

Die Haltestelle Lorimer St., die nächste Station auf der Linie L, kann von Bedford aus auch sehr gut zu Fuß erreicht werden. Dies eine Empfehlung von mir, entlang schlendern der Metropolitan Avenue. Ich habe Lorimer während meines Besuchs französisch Lorimee ausgesprochen, ganz zum Vergnügen meiner amerikanischen Freunde und Gastgeber. Weiss nicht, ich fand’s lustig und hatte nicht das Gefühl, dass es aufdringlich war. Michel kommt aus Argentinien und sein Name wird ebenfalls französisch ausgesprochen und nicht Deutsch. Ihm hat es gefallen.

Ein echter Diner in Brooklyn New York

Auf der Union Avenue, Haltestelle Lorimer St., gibt es einen Kellogs-Diner. Bitte, ganz Brooklyn New York ist voller kulinarischer Köstlichkeiten sowie Cafe-Bagel-Spezialitäten. Aber ich habe auch ein Ding für amerikanische Diners. Ich liebe die Sitzreihen und Nischen, den Kaffe, die Bedienung etc…, außerdem war dies mein erster Kellogs-Diner und ich konnte mir zunächst nur Müsli vorstellen, als ich durch die Scheibe investigierte. Aber das Gebäude sieht obendrein noch aus wie eine Lichtinstallation, also bin ich rein und ich darf sagen: teuer, aber super gut. Die Pommes waren dick, wie ich es eigentlich nur bei Holländischen Pommes in Berlin oder Duisburg mag, aber sie waren perfekt, normale dicke Pommes aber nicht zu heiß innen, nicht zu fett-krustig außen, nicht roh = Yes.

Die weiteren Stops der Linie L sind Graham, Grand, Montrose, Morgan, Jefferson, DeKalb und Myrtle. Montrose und Morgan befinden sich in einem Industriegebiet im Stadtteil Bushwick mit vielen Fabriketagen die von Künstlern und Musikern bewohnt werden. Es gibt einige Cafés wo man Kontakte knüpfen kann und wenn man Lust darauf hat, dann findet man auf diese Art sehr viele private Veranstaltungen, die oft sehr kurzfristig auf Tafeln inseriert werden oder überhaupt nur durch Erzählen bekannt werden. Aber in den Cafés, z.B. Haltestelle Jefferson, gibt es auch kleine Flyer und Magazine mit seitenweise Veranstaltungen des Tages bzw. der Woche.

Die Haltestellen der Linien M führen durch die gleichen Stadtteil wie die Linie L nur südlicher. Insgesamt eine perfekte Gegend zum Stadturlaub machen und ist inerhalb 20 Minuten leicht zu erreichen. Die Züge kommen alle paar Minuten, und die Durchsagen auf den Bahnsteigen kommen den einfahrenden Zügen eigentlich gar nicht hinterher.
(Holger Sasum)
http://www.mta.info

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New York Big Apple: Apfelgeschichten aus New York

New York Big Apple Apfelgeschichten

New York Big Apple

Der Spitzname New Yorks ist „Big Apple“. Mal recherchieren, wie es dazu kam und siehe da: es ist sagenumwobener als gedacht.

Auf einer Seite wird die Geschichte dazu so eingeführt: Schon über Generationen wird New York von seinen Einwohnern auch als Big Apple bezeichnet. Es gibt eine ganze Reihe an Theorien, die verschiedene Erklärungen umreissen, wie es zu dem Namen kam. Die offiziell anerkannte Erklärung nennt John J. Fitzgerald als denjenigen, der für New York den Titel „Big Apple“ einführte.

Ich hätte getippt, dass es etwas mit der Form Manhattans aus der Luft zu tun hat. Tatsächlich ist es freilich ganz anders.

New York Big Apple – Herkunft des Namens Big Apple

John J. Fitzgerald war ein Sportjournalist in New York um 1920. Auf die Bezeichnung Big Apple traf er in New Orleans bei einem Pferderennen. Dabei hörte er wie Besucher auf die Rennen und Rennbahnen in New York als „the Big Apple“ Bezug nahmen. Ein „Apple“ war die Bezeichnung für den Preis für ein gewonnenes Pferderennen. Demnach stand Big Apple für die hochdotiertesten und renommiertesten Rennen im Pferdesport überhaupt, die auf den New York City Racetracks stattfanden. Gesagt getan, und so nannte der Reporter aus New York seine Zeitungskolumne fortan „Around The Big Apple“. Das war die Einführung des Titels.

New York Big Apple in der Musik

Big Apple wurde dann 1930 zunehmend populär unter Musikern der Jazz Szene in Harlem. „The Big Apple“, ein Hit Song von 1937. Die Musik wurde geschrieben von Bob Dorsey und gespielt von Tommy Dorsey’s Clambake Seven mit Bob am Piano.

Wer Lust hat auf das Flair der frühen Jazztage, der sollte unbedingt einige der Clubs besuchen. Sehr viele der frühen Jazzbars gbt es noch heute, und natürlich gibt es noch Jazz, mehr denn je, in seinen ursprünglichen Formen, als auch in ganz neuen Gewändern:
Birdland Jazz Club, The Blue Note Jazz Club, The Village Vanguard, Smalls Jazz Club und viele viele mehr. Einfach nach „historic swing jazz bars in new york“ suchen…

New York Big Apple als touristischer Markenname

Der Slogan Big Apple verbreitete sich immer weiter und wurde schließlich in allen Teilen New Yorks ein gebräuchlicher Name für New York, bis er schließlich 1970 als touristisches Wahrzeichen offiziell von seiten der Stadt eingeführt wurde. Somit ersetzte er den bis dato als Spitznamen fungierenden Titel „Fun City“.

Big Apple als Straßenschild findet man als The Big Apple Corner und es befindet sich an der 54th Street und Broadway in Manhattan.

Die zwei großen historischen Pferderennbahnen sind Belmont Park und Aqueduct für Wettbegeisterte und Fans historischer Gebäude und des Pferdesports. Für Tierfreunde? Bin mir nicht sicher.

New York Big Apple – Weitere Deutungen

Soweit ist die Entstehungsgeschichte von Big Apple sehr spannend und einleuchtend, ist aber dennoch auch etwas unbefriedigend finde ich. Also bitte, Big Apple, saftig, knackig, grün oder rot glänzend. Ein Preis, eine Trophäe, etwas Monarchisches und Großes, etwas Gieriges und Unersättliches, etwas Wachsendes, gemalt in satten Farben und strahlend gewachst, poliert und lackiert. Dann wiederum süß, kostbar und vergänglich. Wo ich wieder bei einem von der Form abgeleiteten Namen angelangt wäre.

Der Name hat sich meiner Meinung nach eben aufgrund seiner „Visuellen Dichte“ durchgesetzt. Wenn eine Stadt so heisst, dann erscheint sie einem doch direkt vor Augen, schnell und groß, und dennoch für jeden greifbar.

Eine der heute als lächerlich bezeichneten, jedoch zuforderst aufgeführten Deutungen ist die, worin der Name von einem Bordell stammen soll, das von einer gewissen Eva betrieben wurde. Huh!?

Außerdem ist da noch die allererste Erwähnung von Big Apple in dem Buch „The Wayfarer in New York” von 1909, geschrieben von Edward Marvin. Der bezeichnet darin New York als gierige Stadt, die einen unproportional hohen Anteil des nationalen Budgets verschlänge.

Bei aller journalistischen Akribie und Ethik. Was New York Big Apple betrifft, darf auch im Versuch es humorvoll zu nehmen, die städtische Wurzel im Laster und dem Übermaß nicht hinter dem Sportteil der Zeitung verloren gehen. (Holger Sasum)

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New York Brooklyn: Zwischen rauchenden Kanaldeckeln und Fritz The Cat

New York Brooklyn, Brooklyn Bridge

New York Brooklyn

Bei meinem ersten Besuch in New York, kann ich mich erinnern, bin ich über die Stadtgrenzen Manhattans, z.B. New York Brooklyn, nicht hinaus gelangt. Ich glaube es geht vielen so. Speziell wenn man zum ersten Mal in NYC ist, dann gibt es in Manhattan wahrlich genug zu unternehmen und zu entdecken. Jedenfalls ganz davon abhängig, wie gut man die Infrastruktur und die kulturellen „Zonen“ New Yorks kennt, bzw. nicht kennt. Kombiniert mit der Lust, Ausflüge zu machen und die verschiedenen Stadtteile zu besuchen, geht man dann auch verschiedene Wege.

Außerdem macht es einen sehr großen Unterschied, ob man in einem Hotel oder Hostel wohnt, oder privat bei Freunden oder Bekannten unterkommt. Von bestimmten Orten und Veranstaltungen bekommt man einfach nichts mit, ohne irgendwie mit Einheimischen in Kontakt zu sein und zwar so, dass die Unterhaltungen sich eben um gemeinsame Interessen und Unternehmungen drehen. Dabei meine ich nicht unbedingt „super Underground-Szenen“ und Clubs, sondern auch ganz öffentliche Dinge, Konzerte, Feste, Lieblingscafes etc…

Jedenfalls passiert so wahnsinnig viel in New York, dass es folglich eine Kunst ist, überhaupt eine Auswahl zu treffen. Wie immer die auch zustande kommt. Sie sollte passieren, um nicht für eine Woche im Kreis um das Empire State Building zu drehen…außer natürlich man steht drauf.

Bei meinem ersten Besuch in NYC also – und ich wusste nichts über New York, außer eben dass King Kong dort wohnt – war mir Manhattan groß genug. Der Gedanke, die Subway zu benutzen, ist mir nicht einmal ansatzweise gekommen.

New York Brooklyn muss mit

In einen Zug zu steigen und irgendwo zwischen rauchenden Kanaldeckeln und Fritz The Cat wieder aufzusteigen war damals noch nichts für mich. Das wurde erst einige Jahre später zu meiner Lieblingsbeschäftigung. Zudem muss der Ausflug nach außerhalb Manhattans ja nicht so zufällig und ins Blaue ablaufen wie in meiner Vorstellung.

Ich möchte also ausdrücklich den Erstbesuchern New Yorks empfehlen, unbedingt New York Brooklyn mit ins Urlaubsgeschehen mit einzubeziehen. Natürlich alle anderen Bezirke auch, falls man irgendwie genügend Zeit hat. Ich reduziere mich hier aber auf Brooklyn und halte mich deswegen nahe der Bahnlinie, denn Brooklyn alleine ist schon riesig. Besonders wenn man Queens noch mit dazu nimmt, dann haben wir rechts von New York City flächenbezogen noch fast viermal Manhattan.
Fortsetzung folgt… (Holger Sasum)

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New York Wiederholungstäter – New York auf den zweiten Blick

New York Wiederholungstäter, New York Rockefeller Center

New York Wiederholungstäter

Noch nicht allzu lange ist es her, dass New York und ich uns zum zweiten Mal begegnen durften. Daher müsste ich jetzt ein paar Tipps und neue Eindrücke loswerden und weitergeben.

Einerseits ist ein wiederholter NYC-Aufenthalt natürlich viel entspannter. Als New York Wiederholungstäter bekommt man weder Genickstarre vom ständigen „Nach-oben-schauen“, noch einen Muskelkater im Arm vom unentwegten Fotografieren und Filmen aus Angst, man würde sonst etwas verpassen.

Nein, man fühlt sich jetzt schon ein bisschen wie ein New Yorker. Man wird sogar manchmal nach dem Weg gefragt oder geht Joggen im Central Park. Natürlich nicht, ohne auf dem Rückweg bei einer Kaffee-Filiale vorbeizuschauen, um einen leckeren Caramel Macchiato in „tall size“ zu bestellen. Darüber hinaus geht man viel mehr Shoppen, weil man weiß, über welche nicht gekauften Dinge man sich beim ersten Mal geärgert hat.

Für mich gibt es auch New York Highlights, die ich bei jedem Big-Apple-Trip aufsuchen muss. In erster Linie die sprichwörtlichen Highlights, die Hochhäuser. Aus den luftigen Höhen ist einfach die bombastische Aussicht zu verlockend.
Zunächst musste es das Empire State Building noch einmal sein (schlechtes Wetter beim ersten Mal), ebenso wie das Rockefeller Center, das besonders zur Dämmerung ein absolutes Muss ist!

New York – „Ich komme wieder!“ – auch ein drittes Mal!

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New York Big Pizza oder Big Apple?

New York Big Pizza

New York Big Pizza oder Big Apple?

Der Spitzname für New York ist Big Apple. Irgendwie bring ich das nicht zusammen. Sicherlich, wenn ich mich genauer informiere und etwas nachhake gibt es sicherlich eine Erklärung dafür. Aber ich bleibe lieber bei meiner Version. Für mich gleicht New York viel mehr einer Big Pizza, innerlich, äußerlich und dem Geruch nach.

Vor einigen Tagen hatte ich eine kleine Meinungsverschiedenheit mit einem Bekannten bezüglich der Entstehung und Herkunft von Pizza. Er hatte wahrscheinlich recht, doch die Freude hatte ich auf meiner Seite. Spaß hatten wir beide dennoch mit meiner Behauptung, dass die Pizza in New York, USA erfunden wurde, die New York Big Pizza.

Pizza aus Neapel oder aus New York?

Mein Bekannter berichtete von Neapel, wo durch Tomaten, Oliven und Parmesan sowie aus dem einfachen Fladenbrot der Römer die Pizza – also auch den Farben nach – die italienische Flagge entstand. Gerade weil die lange Geschichte einer nationalen Einheit so geschmackvoll sein kann, fängt die Pizza, für mich, in NYC an.

New York ist eine quasi kulinarische Abkürzung der Zutaten sowie die Konzentration aller Köstlichkeiten, die aus der Vergangenheit in Erinnerung geblieben sind. Kulturell war New York also schon immer so etwas wie das „Highspeed Internet“, was das Entdecken individueller Interessen, Vorlieben und Geschmäcker betrifft. Umso mehr ist Pizza ein besonderer Ausdruck dafür, denn keine ist wie die andere.

New Yorks Pizzabäcker

Geht man in New York spazieren, so fallen einem die vielen Pizza-Bäckereien nicht besonders auf. Ich meine, sie sind nicht besonders aufdringlich und schließlich gibt es Pizza überall auf der Welt. Aber vielleicht, wenn man wieder woanders ist, mit etwas Abstand, spürt man dieses besondere Etwas der New York Big Pizza. Und das eben nicht an einem speziellen Merkmal fest zu machen ist. Das einzige was mir dazu einfällt ist, dass ich selber gar kein Pizza-Spezialist bin. Ich finde aber dennoch etwas Besonderes darin, speziell in New York, und schreibe darüber.

Aber doch, es gibt sie tatsächlich, die New York-style Pizza! Sie hat ihren Ursprung in den frühen 1900er Jahren und ist für ihre große, breite, dünne und faltbare Form bekannt. Hier dazu  mehr…

Was ich vorschlage ist schlicht, bei einem Besuch in New York vielleicht an einem Tag besonders auf die kleinen Pizzerien zu achten. Was New York Big Apple mit einem Apfel verbindet, lasse ich an dieser Stelle noch offen. (Holger Sasum)

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New York Gridiron Schachbrett-Stadtplanung

New York Gridiron, Blick auf Manhattan

New York Gridiron: Schachbrett, Raster-Plan, Gitter-Plan

Das Wesentliche an der Schachbrett-Stadtplanung (gridiron planning) ist nämlich ein bestimmtes Merkmal, speziell im Falle New Yorks. Egal wie sehr sich alles um einen herum verdichten könnte, der Fluchtpunkt begleitet einen permanent. Atmosphärisch ist es immer spürbar, dass es immer eine neue Idee, eine Alternative oder ggf. auch einen Ausweg gibt. Oder schlicht, die Unendlichkeit, das Gefühl von „nothing’s gonna stop us now” hat sich in der Architektur verwirklicht. Nach oben und in alle anderen Richtungen, und ist nicht nur eine schrifliche Option.

Das New York-Schachbrett als Täuschung

New York Gridiron, Straßenschlucht in New YorkDie Gridiron-Struktur ist in New York sowohl horizontal als auch vertikal aktiv. Es gibt immer einen Moment, in dem man gerade mal hierhin oder dorthin schaut und man von einer Welle der Weite erfasst wird. Und das, obwohl man umringt ist von meilenhohen gewaltigen Gebäuden und beladenen Straßen.

Der Trick ist, dass die Hochhäuser und Straßen nicht gebrochen werden. Also nie einen abgeschlossenen Raum ergeben, in dem man real oder imaginär ersticken könnte. Demnach empfindet man die direkte Fülle um einen herum nie als bedrohlich. Null Platzangst, ausser man kann gerade jenen Widerspruch, den der Gleichzeitigkeit endloser Weite mit der städtischer Dichte einer Metropole, nicht ertragen.
Was durchaus auch dann der Fall sein kann, auch wenn man eigentlich davon begeistert ist. „Boh, New York hat mich erschlagen!”… so in der Art.

New York Gridiron und Henry Miller

Zufällig lese ich gerade ein Buch von einem meiner besten Kumpel der Vergangenheit Henry Miller. Das Buch heisst Wendekreis des Steinbocks und ist ein sehr autobiographischer Roman, in dem Mr. Miller ganz schön lästert über New York. Besonders die Architektur passt ihm oft nicht. Nun, das lag daran, dass seine Kindheit in New York nicht so schön war wie er beschreibt.

Es schildert sehr gut den Zusammenhang zwischen sozialer Architektur und der Architektur der Bauten. Aber es zeigt, dass jemand der in New York aufwächst eine ganz andere Wahrnehmung entwickelt als jemand der dort zu Besuch ist. Zumal Miller seine deutsche Herkunft, also eine gewisse europäische Stilprägung gefestigter Formen, automatisch mit einer amerikanischen Selbstverständlichkeit des Stils der Machbarkeit und des Ausprobierens mischt.

Jedenfalls ist dieses Buch für mich immer noch einen Tipp wert. Und ein perfektes Beispiel dafür, wie sich der amerikanische Traum als Trick vollziehen kann. Gerade in der Art und Weise, wie er sich selbst negiert.

Das New York Gridiron bei Nacht und von oben

Jedenfalls habe ich auch einmal eine Landung in New York (besser Newark/NJ) bei Nacht erlebt. Und  jetzt komme ich zurück auf was ich eigentlich sagen wollte. Im Vergleich zu der Landung in Los Angeles gab es zwar auch ein Lichtermeer zu allen Seiten, aber die Strassen und Lichter verliefen wild durcheinender. Fast so, dass ich mir überhaupt nicht vorstellen konnte bei dem Anblick, wie das verkehrstechnisch funktionieren soll. Nichts zu erkennen von Gridiron Stadt- und Verkehrsplanung. Das sah eher aus wie ein Oktopus, der sich nicht aus der Ruhe bringen und alle seine Arme und Knöpfe genüsslich vor sich hin arbeiten lässt.

New York Gridiron, eine der Hinterlassenschaften Europas

In einem historischen Kontext gesehen denke ich mir dazu, dass man im Osten der USA doch eher noch auf Formen und Hinterlassenschaften einer gewisse Nähe zur geschichtlichen Kompliziertheit Europas erkennen kann. Konfliktmarken sozusagen einer Auseinandersetzung, die in der Gründung der USA liegen. Die speziell in New York, Boston und anderen Küstenstädten ihre Muster in die Erde gezeichnet hat. Genauso aber auch einen schlussstrichhaften Abschied von bestimmten veralteten Problemansätzen konsequent manifestierte. Das stellt sich am besten im Ausdruck der Übertreibung dieser Kompliziertheit als Meisterstück oder Rekordmarke dar, die kaum zu übertreffen ist.

Damit meine ich, dass auch die Stadtplanung in den Anfängen der USA genau die Vielfalt zum Ausdruck bringt, die sich in Amerika gesellschaftlich als auch politisch und künstlerisch entfalten konnte. Alle schon bestehenden Konzepte, Formen und Strukturen konnten ausprobiert werden. Sie mussten nur dorthin passen, wo sie entstanden und in ihrem Gemeinsinn so funktionieren, dass sie niemanden zur Übernahme zwangen.

New York Gridiron, New York Times SquareFrei nach dem Motto: Auch Komplizierteit und Probleme müssen in ihrer Ernsthaftigkeit Unterhaltungswert haben. In etwa so wie: “Ich bin ein Zauberer und habe einen sehr komplizierten Trick und den zeige ich jetzt zum letzten Mal”. Das unterhaltende an einer Abschiedstour, einem Abschied, einem letzten Auftritt ist immer die spannende Frage, ob es wirklich das letzte Mal war. Und diese Frage muss im Zuge der Ankündigung und des Auftritts selbst gestellt werden.

Bei den großen Metropolen der USA ist es die immer wiederkehrende Frage die sich mir auf die Zunge legt: “Wie so ein Gebilde funktionieren kann?” Und das, obwohl es schon seit so langer Zeit funktioniert. 9/11 hat aus diesem Staunen einen Schutthaufen gemacht. Aber nur für kurze Zeit. Denn das Besondere an einem echten Zauber ist, dass er sich bei einem Missgeschick, sehr schnell in einen Trick verwandelt, damit die Show von vorn beginnen kann. (Holger Sasum)

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Christmas Shopping Tour – Last Day in Big Apple

Christmas Shopping Tour Union Square

Christmas Shopping Tour, letzter Tag

Heute ist mein letzter Tag auf meiner Christmas Shopping Tour im Big Apple. Ich kann es nicht fassen wie schnell die fünf Tage vergangen sind. Die Stadt ist einfach immer in Bewegung und man ist versucht mit den New Yorkern mitzuhalten. Das hat bei uns vier Tage ganz gut geklappt, aber heute ist die Luft raus!

Wir checken um 10.00 Uhr aus dem Hotel Marriott at the Brooklyn Bridge aus und fahren mit der Metro zum Union Square. Dort erwartet uns bei 16° C und strahlendem Sonnenschein ein Weihnachtsmarkt. Also ehrlich, da fehlt mir gerade jede Stimmung!

Schnäppchenjagd auf der Christmas Shopping Tour

Lieber noch ein bisschen Christmas Shopping. Wie es der Zufall will, befindet sich am Union Square das bekannte Kaufhaus Feline’s Basement. Hier bekommt man Designer Kleidung zu absoluten Tiefstpreisen und im selben Haus ist das DSW Designer Shoe Warehouse, mit hunderten von Designer Schuhen zu super günstigen Preisen! Ich muss zugeben, beide Stores sind nicht jedermanns Sache, da neben neuen Designer Klamotten auch ein ziemlicher Schrott verkauft wird. Aber wer sich auf die Suche einlässt, kann wie meine Freundin eine echte „TrueReligion“ Jeans für 65$ anstatt für 200$ ergattern! Die Schnäppchenjagd hat sich für sie wenigstens gelohnt. Das Grinsen im Gesicht hättet ihr mal sehen sollen – meine Jeans habe ich zum nämlich zum normalen Preis gekauft….

Leider habe ich bereits einen vollen Koffer (sicher schon mehr als 23 kg) und der Zollfreibetrag (430,- €) ist auch schon am Limit. Aber ein bisschen shoppen geht ja immer und bei der nächsten Christmas Shopping Tour gehe ich gleich am Anfang hierher!

Christmas Shopping Tour – Pause im Central Park

Wir wollen außerdem das tolle Wetter nutzen und uns den Central Park näher ansehen.
Mit dem Fahrrad ist das besonders gut möglich. Am Eingang zum Park mieten wir uns für 20$ zwei Fahrräder für eine Stunde (wir haben den Vermieter von 30$ runterhandeln können – also auf alle Fälle versuchen!) und los geht es mit der Entdeckungstour. Wir fahren den Central Park Center Drive entlang Richtung Norden und kommen vorbei an der Eisfläche – sicher super romantisch im verschneiten Park ein paar Runden zu drehen! Heute aber genießen wir unsere Radtour im lauwarmen Novemberwind! und bewundern die Gebäude der Upper East und Upper West Side, wie die Stadtteile zu beiden Seiten des Central Park genannt werden.

Weiter gehts mit dem Fahrrad

Ein fantastisches Haus an der Upper West Side kennt man aus dem Film Ghostbusters. Auf dem Dach wurden Szenen für den Film gedreht. Weiter geht es am Metropolitan Museum of Art vorbei. Wir sehen wie eine Konstruktion aus Bambus auf dem Dach Gestallt annimmt. Leider wissen wir nicht um was es sich dabei handelt, aber es sieht aus wie ein über großes Vogelnest.

Unser Wendepunkt ist das Jacqueline Kennedy Onassis Reservoir. Der See ist riesig und dadurch werden mir die Dimensionen des Parks erst richtig bewusst. Außerdem müssen wir in 20 Minuten unsere Fahrräder wieder abgeben und das heißt richtig in die Pedale treten. Leider erkennen wir erst später, dass wir die gleiche Straße nicht wieder zurückkönnen, weil es eine Einbahnstraße ist. Für den Rundkurs ist es jetzt zu spät und wir werden jeden Meter darauf hingewiesen, dass wir in der falschen Richtung unterwegs sind. Also Augen auf und durch. Am Ende finden wir eine Abkürzung und sind pünktlich an der Abgabestation (Sixth Avenue/Ecke Central Park).

Christmas Shopping Tour – Die letzten Kleinigkeiten

Ein paar Kleinigkeiten, die ich auf unserer Christmas Shopping Tour bislang nicht bekommen habe muss ich noch besorgen und dann lassen wir unseren Tag im „Thai Kitchen“, unserem kleinen Thairestaurant in der Montague Street in Brooklyn, bei einem Cocktail und einem hervorragenden Essen ausklingen.

Fünf Tage New York City sind nun vorbei und wir sind auf dem Weg zum Flughafen. Mit Lufthansa geht es über Frankfurt nach Nürnberg.

Wenn ich den Jetlag überwunden habe werde ich meine Christmas Shopping Tipps und Sightseeing Highlights nochmal genau erläutern und hoffe es gibt viele, viele New York Begeisterte, die ich wieder animiert habe und noch viel mehr, die ich mit meiner Christmas Shopping Tour und meinem Blog von einer New York Reise überzeugen konnte.

Es war ein Wahnsinn und ich bin absoluter Wiederholungstäter. New York ich komme nächstes Jahr sicher wieder!

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Christmas Shopping SoHo und Meatpacking

Christmas Shopping SoHo, Meatpacking District

Christmas Shopping SoHo und Meatpacking

Heute steht u.a. Christmas Shopping SoHo auf dem Programm! Auch heute war es noch sehr früh am Morgen als mich die ersten Sonnenstrahlen geweckt haben.
Unser erstes Ziel am Vormittag war der Meatpacking District. Wir fuhren mit der Metro bis zur 14.St. Hier befindet sich der Aufgang zur Highline, einer alten Hochbahnstrecke. Bis in die 60er Jahre wurde das Fleisch für die verarbeitende Industrie mit Zügen in den Stadtteil gebracht. Seit ca. 4 Jahren wird die Strecke in eine Art Park umgebaut. Wir spazieren den 2 Kilometer langen Weg entlang. Überall gibt es Bänke und sogar Liegen, die zum Sonnenbaden einladen. Die Highline ist wirklich ein gelungenes Projekt! Der Ausblick von der erhabenen Position in die langen Straßenschluchten ist gigantisch! Wir laufen weiter nach Norden und kommen in den Stadtteil Hell’s Kitchen.

Bootstour

Am Pier 83 beginnt um 12.30 Uhr die Full Island Circle Tour. Wir suchen uns einen sonnigen Platz auf dem Upper Deck. Los geht es Richtung Süden, vorbei am Financial District und weiter zur Freiheitsstatue. Zum Glück ist das Schiff nicht gekentert nachdem sich alle Passagiere für eine Foto von der Big Lady auf einer Seite versammelt haben.

Die Fahrt geht nun weiter Richtung Norden. Die Brooklyn Bridge, die Manhattan Bridge und die Williamsburg Bridge durchfahren wir. Im Norden von Manhattan gibt es viele Parks und die Besiedlung ist, im Vergleich zum Süden, sehr spärlich. Unser Tourguide ist ein waschechter New Yorker! Er gibt uns die nötigen Informationen, aber er erzählt uns auch schöne Geschichten und man merkt wie sehr er seine Stadt liebt und verehrt!

SoHo Shopping

Nach 3,5 Stunden ist die Bootstour beendet und wir haben einen riesigen Hunger. In einem kleinen Restaurant in Greenwich Village essen wir sehr lecker Pasta und machen uns gestärkt auf den Weg nach SoHo zum shoppen. Am Sonntag haben nicht alle Geschäfte in New York geöffnet. In SoHo aber ist alles offen. Es ist sehr viel los, trotzdem kommen wir mit Tüten beladen wieder zurück ins Hotel.
Den Abend beenden wir in einer Sports Bar mit einem Bier und einem Burger. Überall hängen Fernseher an den Wänden und ich glaube die New York Yankees haben ihr Spiel gewonnen!
Morgen ist schon der letzte Tag. Schade! Diesen werde ich aber nochmal richtig zum Shoppen nutzen…