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Wall Street New York – in der bedeutendsten Finanzmetropole der Welt

Wall Street New York – in der bedeutendsten Finanzmetropole der Welt

Wall Street New York – in der bedeutendsten Finanzmetropole der Welt

Finanzkrise und Bankencrashs zum Trotz: New York ist und bleibt die wichtigste Finanzmetropole der Welt. Was liegt näher, als während eines Besuchs der US-Metropole einmal einen Blick in das Herz des Kapitalismus zu werfen, das untrennbar mit einem Ort verbunden ist: Wall Street!

Der Name leitet sich von einem Wall ab, der hier im 17. Jahrhundert errichtet worden war. 1647 entschloss sich die Niederländische Westindien-Kompanie, in der Stadt zivilisierte Verhältnisse zu etablieren. Diese Aufgabe sollte Peter Stuyvesant übernehmen, der während seiner 17-jährigen Amtszeit als Gouverneur das erste Krankenhaus, das erste Gefängnis und die erste Schule errichtet hat. Als Schutz vor Überfällen der Indianer ließ er 1652 im Norden der Stadt quer über die Insel einen Wall aufschütten, der später der dort verlaufenden Straße ihren Namen gab.

In der Wall Street in Lower Manhattan schlägt das Herz des New Yorker Finanzdistrikts, und sie ist DAS Zentrum des Mammons der USA. Hier befindet sich als die bekannteste Institution die weltgrößte Börse, die New Yorker Stock Exchange (NYSE). Zahlreiche Banken und Versicherungen haben zudem dort ihre Zentralen und verwalten Milliarden von US-Dollar. Kein Wunder, dass die Gegend rund um die Wall Street zu den belebtesten und hektischsten der ganzen Stadt zählt.

Um in das Treiben der Broker und Banker einzutauchen, sollte man die Wall Street auf jeden Fall an einem Werktag besuchen, wenn die Börse und die Finanzinstitute geöffnet haben. Wer direkten Kontakt zu den Händlern sucht, sollte in der Mittagszeit vor der Börse sein. Auf dem Platz treffen sich die Aktionäre und Spekulanten zur Mittagspause und zum Informationsaustausch – wer weiß, vielleicht schnappt man den einen oder andern Tipp auf. Am Wochenende hingegen geht es hier eher beschaulich zu – genauso wie in den Abendstunden, wenn sich die Büros geleert haben und die tagsüber so betriebsamen Straßen in beschaulicher Ruhe daliegen.

New Yorker Stock Exchange in der Wall Street

Bis 2001 war eine Besichtigung der New Yorker Stock Exchange noch möglich. Seit den Anschlägen vom September 2001 gelten jedoch strenge Sicherheitsbestimmungen rund um das Gebäude. Ein Stahlzaun sichert den Eingang, so dass nur die Mitarbeiter in die Börse gelangen können.

Die NYSE  ist die größte und bedeutendste Börse der Welt. Ihre Geschichte kann bis zum 17. Mai 1792 verfolgt werden. Damals handelte man gerade einmal mit fünf Wertpapieren. Heute sind es rund 3,5 Milliarden Aktien mit einem Volumen von täglich 45 Milliarden US-Dollar. Die Börse befindet sich in einem imposanten, 1912 erbauten neoklassizistischen Gebäude.

Sehenswert in der Umgebung sind neben dem 1930 erbauten Trump Tower (Donald Trump kaufte den Wolkenkratzer 1995) die Trinity Church am Broadway aus dem Jahre 1846. Verschiedene berühmte Persönlichkeiten der USA sind auf dem kleinen Friedhof neben der Kirche beerdigt. Ganz in der Nähe befindet sich außerdem Ground Zero. Auf dem riesigen Gelände steht nun das neue World Trade Center, das die jahrelang klaffende Wunde im Finanzdistrikt schließt.

Und nicht versäumen: Machen Sie einen Abstecher in den nahe gelegenen Bowling Green Park. Hier steht der bronzene Bulle als Zeichen für den Optimismus der Börse und freut sich auf Ihren Besuch.

Erleben Sie das Bankenviertel in New York auf dieser New York Reise mit Flug, Hotel, Walking Tour!

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