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Penn Station – Größter Fernbahnhof in New York

Penn Station SubwayPenn Station – Zugleich unbeliebtester Ort der Stadt

Düster, dunkel, deprimierend – Die Urteile der New Yorker und Touristen über den größten Fernbahnhof der Stadt, die Penn Station (Pennsylvania Station) im Westen Manhattans, könnten schlimmer nicht ausfallen. Obwohl täglich von rund 650.000 Reisenden und Pendlern frequentiert, gehört die Station zu den unbeliebtesten Orten der Stadt. Wer einmal dort war, weiß warum. Abweisende und nichtssagende Eingänge, umgeben von gesichtsloser Architektur der 1970er Jahre, sind wahrhaft kein attraktives Entrée. Innen wird es nicht besser. Labyrinthische Gänge führen zu den unterirdischen Gleisanlagen, ergänzt durch grelles Neonlicht und niedrige, bedrückende Decken. Hat man es geschafft, durch diesen Moloch zu den Zügen durchzukommen, will man nur noch weg.

Einst prunkvolle Architektur

Das war nicht immer so. Der 1910 eröffnete Bahnhof besaß einst eines der schönsten Empfangsgebäude der Welt. Außen durch majestätische Säulen und viel Neo-Barock geschmückt, fanden sich die Reisenden im Innern in einer gigantischen gewölbten Halle wieder. Sie ließ gleichermaßen an den Pariser Belle-Epoque-Bahnhof am Quai d’Orsay und an die Caracalla-Thermen in Rom denken. Nicht minder edel waren die großzügigen, mit riesigen Glasfenstern ausgestatteten Bereiche für die Bahnsteige gestaltet. Die prunkvolle Architektur war ein Meisterwerk des renommierten New Yorker Büros McKim, Mead & White. Die Pennsylvania Station galt als adäquates Eingangstor nach Manhattan. Doch 1963 war Schluss. Die ehrwürdigen Gebäude wurden trotz vieler Proteste dem Kommerz geopfert und abgerissen. Den Bahnbetrieb verlegte man in den Untergrund und das Areal mit Bürohochhäusern und einer Sportarena – dem inzwischen selbst legendären Madison Square Garden – wurde überbaut.

Der gegenwärtige Umbau gibt Hoffnung

Aber es gibt Hoffnung! Der Schandfleck Penn Station hat dazu geführt, dass New York den Denkmalschutz entdeckte. Dadurch blieb dem zweiten großen Fernbahnhof der Stadt, der Grand Central Station, ein ähnliches Schicksal erspart. Und auch die Penn Station wird wohl in absehbarer Zeit wie Phönix aus der Asche auferstehen, denn ein abermaliger Umbau ist bereits im Gang. Ziel des Vorhabens ist, das gleich neben dem Bahnhof stehende historische Postgebäude, seinerzeit ebenfalls von McKim, Mead & White errichtet, als neue Empfangshalle umzubauen und den Bahnverkehr zumindest zum Teil wieder an die Oberfläche zu holen.

Bis es soweit ist, heißt es für die Reisenden: Zähne zusammenbeißen und sich möglichst schnell einen Weg durch die schmuddelige Bahnhofswelt der Penn Station bahnen. Und bei der nächsten Ankunft wird man vielleicht schon wieder ähnlich prachtvoll empfangen wie anno 1910.

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SoHo New York – Kaufrausch, Kunst und Kopfsteinpflaster

SoHo New York

Lebensgefühl SoHo New York

SoHo New York, das im Südwesten von Manhattan gelegene Quartier, ist kein Stadtteil, sondern ein Lebensgefühl. Hier in diesem Szene-Viertel ist vieles anders, als man es von New York erwartet, z.B. das Kopfsteinpflaster. In vielen Straßen stammt es noch aus dem 19. bzw. frühen 20. Jahrhundert und erinnert an die Zeit, als Manhattan noch nicht von Straßenschluchten, riesigen Glasfassaden und High-Tech-Wolkenkratzern geprägt war. Authentizität ist das Stichwort, das immer noch gut zu SoHo passt. Genau wie die vielen schönen „Cast-Iron-Buildings“, Häuser mit gusseisernen Fassaden aus einer Zeit, als in der Gegend noch jede Menge Lagerhallen und Fabriken zu Hause waren.

SoHo New York – Happenings im Hinterhof

Dabei ist SoHo alles andere als gestrig. Der Aufstieg begann in den 1960er Jahren, als eine damals junge Hippie-Szene den Stadtteil entdeckte und fortan umkrempelte. Mit ihnen kam die Kunst: Jung, wild, kreativ und unkonventionell, mit Happenings, Performances und viel Musik. Bis heute hat sich der Ruf des Viertels als künstlerischer Hotspot erhalten – und das zu recht. Hunderte von Galerien, manche winzig klein im Hinterhof, manche zu wahren Kunsttempeln mit großen Ausstellungsflächen ausgeweitet, locken eine neugierige und zahlungskräftige Klientel – New Yorker wie Touristen. Wenn man möchte, kann man jeden Tag mindestens eine Vernissage besuchen und dabei die allerneuesten Trends erkunden.

SoHo New York Shopping: Trendig oder alternativ?

Wer nicht auf Kunst steht, dem bietet SoHo als Mode- und Shopping-Mekka unzählige weitere Gelegenheiten. Zwar gibt es zunehmend große Labels, aber auch immer noch kleine, feine Shops und Boutiquen, die für Erfolgs- und Glücksmomente im Kaufrausch sorgen. Ein Hauch Alternative weht durch die Straßen, die hier übrigens – auch das anders als im übrigen Manhattan – richtige Namen tragen: Spring Street, Prince Street und natürlich der berühmte Broadway, der sich durch das Viertel zieht. Einige der ältesten Häuser New Yorks befinden sich hier und geben einen Eindruck davon, wie diese Stadt einmal insgesamt ausgesehen hat. Im Gewirr der Straßen kann man hier schnell den Überblick verlieren. Was aber nichts macht, denn sich einfach treiben lassen, kommt dem SoHo-Style ziemlich nahe.

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Upper West Side: Mondäne Eleganz mit John-Lennon-Memorial

Upper West Side Dakota Building

Upper West Side: Mondän und verträumt zugleich

Weltoffen, stilvoll und sehr sophisticated: Die Rede ist von der Upper West Side. Jenem Teil Manhattans, der sich zwischen Hudson River sowie Central Park schmiegt und mit seinem eleganten Metropolen-Chic zu den Highlights der Stadt für New-York-Besucher gehört.

Gepflegte Brownstone-Häuser und makellose Fassaden verleihen diesem herrschaftlichen Viertel ein heimeliges Flair – für betuchte Familien mit Kindern eine attraktive Wohngegend. Natürlich sind Läden, Cafés und Restaurants edel und teuer. Andererseits auch überraschend entspannt und verträumt, so dass die verhältnismäßig hohen Preise nicht abschrecken sollten.

Dakota Building am Central Park

Eines der wohl bekanntesten Gebäude auf der Upper West Side in Manhattan ist das Dakota Building. Es ist das älteste der Gegend (gebaut im Jahr 1884). Das zehnstöckige Bauwerk ist um einen rechteckigen großen Atriumhof mit zwei Bronzebrunnen gebaut und erstreckt sich um den Häuserblock zwischen der 72. und der 73. Straße. Das luxuriöse Apartmenthaus errang traurige Berühmtheit, denn am 8. Dezember 1980 wurde John Lennon unmittelbar vor dem Eingang des Dakota erschossen.

Lincoln Center und berühmten Museen

Kultur wird in der Upper West Side ebenfalls groß geschrieben. Neben den unzähligen Möglichkeiten, die allein das Lincoln Center bietet, sind es besonders die Museen, die das Quartier kulturell glänzen lassen. Das American Folk Art Museum bietet seinen Besuchern über 5000 attraktive Ausstellungsstücke der Volkskunst und des Kunsthandwerks aus der amerikanischen Epoche. Einen ganzen Tag kann man im berühmten American Museum of Natural History verbringen. Auf fünf Stockwerken wird im bedeutendsten Naturgeschichte-Museum der Welt die Evolution der Menschheit behandelt. Hier wandelt man auch auf Hollywood-Spuren: Das Gebäude war Schauplatz des Ben-Stiller-Streifens „Nachts im Museum“.

Und noch ein besonderer Tipp: Auf der Upper West Side befindet sich zudem einer der gemütlichsten und klassischsten Buchläden der ganzen Stadt. Der Shop befindet sich in der 82. Straße und Broadway und hat ein Riesenangebot an Literatur sowie ein heimeliges Café. Entsprechend nicht nur etwas für Bücherwürmer.

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Upper East Side – Shoppen, Kunst und deutsche Einwanderer

Upper East Side Museum Mile

Luxuriöse Upper East Side

Die Upper East Side ist immer noch das klassische Viertel des alten Ostküsten-Geldadels, auch wenn sich inzwischen vieles verändert hat. Das Ambiente ist gediegen und luxuriös, sehen und gesehen werden ist hier das Motto. Als New-York-Besucher hat man allerdings beste Chancen, hier dem einen oder anderen Promi über den Weg zu laufen.

Shoppen in der Upper East Side

Berühmte Straßen gibt es genügend, allen voran die Fifth Avenue mit ihren legendären Einkaufstempeln, bekannt aus Film-Klassikerin wie „Frühstück bei Tiffany“ oder dem „Sex and The City“-Streifen. Aber nicht nur diese Edelmeile ist eine feine Adresse: An der Ecke Lexington und 59th Street gehen besonders stilvolle Kunden bei Bloomingdale’s einkaufen, eine der Topadressen für exklusive Designermode. Überdies ist entlang der Madison Avenue selbst der Schaufensterbummel aufregend. Viele Boutiquen und bekannte Designerlabel beeindrucken mit sündhaft teuren Luxusartikeln.

Wer genug vom Shoppen und Flanieren hat, gönnt sich danach ein wenig Ruhe. Dabei stellt die Park Avenue zwischen Lexington und Madison Avenue eine echte Oase im Großstadt-Dschungel dar. Weite Straßen mit herrlichen Bauten laden zum Spazierengehen und Luftholen ein. Oder man macht einen Schlenker in den grünen Central Park, liegt ja gleich um die Ecke.

Upper East Side und Kunst in der „Museum Mile“

Eines der bekanntesten Aushängeschilder der Upper East Side ist schließlich die Museumsmeile. Das Metropolitan Museum ist eines der namhaftesten und beliebtesten Kunstmuseen der Stadt. Ein Besuch im „Met Museum“ in New York ist jedenfalls mehr als ein Museumsbesuch: Mit über zwei Millionen Kunstwerken aus über 5000 Jahren auf einer Ausstellungsfläche von 16 Hektar ist die Sammlung eine der meistbesuchten Attraktionen in der City. Weitere Highlights sind die in einer noblen Villa untergebrachte Frick Collection, das Guggenheim Museum mit seiner expressionistischen Architektur sowie das Smithsonian Museum mit seiner berühmten Kunstgewerbe- und Design-Sammlung.

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Deutsche Einwanderer in der Upper East Side

Übrigens speziell für Besucher aus Old Germany: Die Gegend ab der 79. Straße zwischen der Third Avenue und dem East River wird liebevoll „Yorkville“ genannt. In der Vergangenheit lebten hier vor allem viel deutsche Einwanderer. Daran erinnert heute noch das Restaurant „Heidelberg“. Bei Bratwurst und Weißbier fühlt man sich hier (fast) wie zu Hause.

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Harlem, das authentische Manhattan

Harlem, alte Brownstone-Häuser
New York unverfälscht: Harlem

Nicht mal zehn Minuten braucht man mit der Subway, um vom Times Square nach Harlem zu kommen. Und doch ist man plötzlich in einer anderen Welt. Vom Hotspot des touristischen Zentrums wechselt man in einen Stadtteil, den man zunächst nicht mit dem Glamour-Image von Manhattan in Verbindung bringen würde. Dennoch ist Harlem ein Teil davon, manche sagen: der einzig authentisch gebliebene Teil.

Harlem, die bekannteste schwarze Gemeinde der Welt

Es ist noch gar nicht lange her, da wagten sich New-York-Besucher nicht in diese Gegend nördlich des Central Parks. Zu gefährlich, hieß es damals. In der Tat war Harlem vorher ein heruntergekommenes Stadtviertel, die Kriminalitätsrate über viele Jahrzehnte hoch. Das hat sich inzwischen radikal geändert. Das Quartier punktet heute mit seinem ganz unverwechselbaren Charme und ist einfach – attraktiv! Kein Wunder bei der ganz besonderen Geschichte des Quartiers, die eng mit seiner traditionell schwarzen Bevölkerung zu tun hat. Denn seit mehr als einem Jahrhundert ist Harlem das Zentrum afroamerikanischer Kultur in New York.  Überdies die bekannteste schwarze Gemeinde der Welt.

Der Harlem Beat

Das Viertel zeigt noch immer stolz die Wurzeln, denen man in den zahlreichen Soul-Food Restaurants oder den vielen Jazz-Clubs nachspüren kann, die Harlems Beat noch heute bzw. wieder Abend für Abend vor Publikum präsentieren. Aus verwahrlosten Siedlungen wurden seit den neunziger Jahren wieder charmante Wohngegenden. Ferner wurden die alten Brownstone-Häuser saniert und in leer stehenden Geschäften zog neues Leben ein. Nach und nach gewann das Viertel seine Identität zurück.

Zu sehen und erleben gibt es reichlich, etwa in der Hauptstraße Harlems, die 125th Street. Das dort ansässige Apollo Theatre ist für Konzerte erstklassiger Musiker und solcher, die es einmal werden wollen, bekannt. Es blickt schließlich auf eine lange Tradition zurück. Count Basie, Bessie Smith, Nat King Cole, Marvin Gaye, Sammy Davis Jr. und Aretha Franklin sind hier einst aufgetreten. Namen, die an die große Zeit des Soul erinnern und an ein Lebensgefühl, an das Harlem heute wieder anknüpft.

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Flatiron District – Spannendes Ziel mit historischem Charme

Flatiron District

Flatiron District: Bezirk mit wechselvoller Geschichte

Vor hundert Jahren war der Flatiron District ein großes Wohn- und Geschäftszentrum in Manhattan. Diesen Status erlangte das Viertel sowohl durch den Zuzug einflussreicher Personen, als auch durch neue und große Kaufhäuser. Diese zogen wiederum zahlreiche gut betuchte Gönner an. Sogar der Met Life Tower war hier für kurze Zeit das höchste Gebäude der Welt.

Während der Stern um die Mitte des 20. Jahrhunderts langsam zu verblassen begann, blieb der Kern jedoch intakt. Und kehrte in den späten 1980er und 1990er Jahren fulminant wieder. Heute gibt die gusseiserne Beaux-Arts-Architektur dem Viertel seinen historischen Charme und arrangiert sich reibungslos in die sich veränderte Umgebung mit den neuen Geschäften, Restaurants und Nachtclubs.

Flatiron District: Attraktiver Anziehungspunkt in New York

Häufig als »Wiedergeburt« bezeichnet, ist der Flatiron District heute ein attraktiver Anziehungspunkt in New York. Hierher kommt man um zu Shoppen, zu Schlemmen, z.B. die prächtigen italienischen Leckereien bei Eataly. Oder um Fotos vom berühmten dreieckigen Flatiron Building, dem absoluten Highlight im Gebiet um die Fifth Avenue und Broadway, zu machen. (Oder genauer: Das Viertel verläuft ca. von der 18th zur 27th Straße, zwischen Lexington und Park bzw. Sixth Avenue.)

Aber all die zahlreichen Besucher können nicht die entspannte Art der dort Einheimischen schmälern, die gern im Madison Square Park relaxen. Die sich gegenseitig auf dem Spielplatz oder beim Hundausführen grüßen, oder einfach nur den Sonnenuntergang genießen, der sich allabendlich gegen den großstädtischen Himmel abzeichnet.

Flatiron District: Spannendes Ziel und Architektur-Highlight

Tagsüber ist der Flatiron District ein spannendes Ziel für Designinteressierte sowie für Kunden auf der Suche nach skurrilen Gegenständen. Aber auch Feinschmecker, die hier den besten Küchen der »New American Cuisine« hinterher sind. Und natürlich wegen dem Flatiron Building: Der wunderschöne im Jahre 1902 erbaute Wolkenkratzer, dessen dreiseitige Beaux-Arts-Fassadengestaltung weithin über die Kreuzung der Fifth Avenue und Broadway beeindruckt. Diese herrliche Gusseisenarchitektur ist der passende Begleiter für all jene kunstsinnigen Besucher, die sich hier im Viertel nach Design, Fotografie, Kleidung und kleinen pfiffigen Läden umsehen. Moderne und stylische Restaurants sind hier übrigens ebenfalls in Hülle und Fülle.

Flatiron District: Nightlife und Stadtpark

Aber der District erblüht so richtig erst in der Nacht, wenn die gut betuchte Szene in High-Heels in die zahlreichen Lounges, Clubs und Cabarets ausgeht, die alle reichlich Grund bieten, immer wieder zurückzukehren. Und kein Besuch im Flatiron District ist vollständig, ohne einen Ausflug in den Madison Square Park. Früher ein Militärgelände, wurde die grüne Oase 1847 an die Öffentlichkeit übergeben. In den wärmeren Monaten finden eine Reihe von Konzerten, Lesungen und öffentlichen Kunstausstellungen statt.

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NYC Tipps und Empfehlungen

NYC Tipps und Empfehlungen für Ihre New York Reise

NYC Tipps und Empfehlungen für Ihre New York Reise

High Line Park

Eigentlich schon längst kein Geheimtipp mehr, aber der High Line Park, eine 2,3 Kilometer lange ehemalige Bahntrasse in Manhattan, darf bei den NYC Tipps nicht fehlen. In den Achtzigern verkehrten hier zum letzten mal Züge. Jetzt wachsen in zehn Metern Höhe Blumen, wilde Gräser und Bäume.

Statt wie üblich die Straßenschluchten im gehetzten Stechschritt zu durchschreiten, üben sich die New Yorker in der grünen Oase in Langsamkeit. Kunststudenten malen Bilder, Familien machen Picknick und gestresste Banker ein Nickerchen in der Mittagspause. Der überirdische Garten reicht übrigens vom Meatpacking District bis nach Chelsea.

Fahrrad leihen

Sowohl am Central Park als auch am Battery Park werden Fahrräder verliehen. Speziell sonntags, wenn die Straßen im Central Park für Autos gesperrt sind, ist eine kleine Fahrradtour eine sehr entspannte Möglichkeit die Parks und die umliegende Viertel zu erkunden.

Top of the Rock

Die Aussichtsplattform auf dem Rockefeller Center öffnet um 8.00 Uhr und bietet einen grandiosen unverbauten Blick auf den Central Park, genauso wie auf das Empire State Building. Außerdem eine echte Alternative zum Empire State, denn die Wartezeiten sind wesentlich kürzer.

NYC Tipps Musik

New York ist neben London die wichtigste Musikstadt der Welt. Hier entstehen Trends, werden Musiker und Bands entdeckt. Auf dem Weg zu Weltruhm kommt kaum ein US-Musiker an New York vorbei. Es gibt daher unzählige Clubs und Konzertsäle die hervorragende Musik zum kleinen Preis anbieten. Unsere Lieblingsbühnen sind die
Mercury Lounge
The Bowery Ballroom
The Canal Room

NYC Tipps Essen

Es besteht wahrlich kein Mangel an Restaurants in New York. Vom günstigen Diner bis zum Sterne-Restaurant ist alles vertreten. New Yorker lieben es, Essen zu gehen. Daher ist es oft gar nicht so einfach einen Tisch in einem guten Restaurant zu ergattern. Viele Restaurants bieten daher die Möglichkeit einer Online-Tischreservierung. Unsere Lieblingsrestaurants für Frühstück und Abendessen ist das Balthazar Restaurant und für asiatische Küche das Tao Restaurant.

NYC Tipps Einkaufen

Es fällt nicht schwer, viel Geld beim Einkaufen in New York zu lassen. Das üppige Angebot bringt folglich so manches Konto ins Wanken. Jede Marke, die etwas auf sich hält hat mindestens eine Niederlassung in New York. Ein großer Anziehungspunkt ist sicherlich der Megastore des Kleidungslabels Abercrombie & Fitch in der 5th Avenue sowie die Filiale von Hollister in Soho (600 Broadway). Nicht zu vergessen die superschicken Apple-Stores.

Die schönste Einkaufsstraße befindet sich aber nach unsere Meinung am West Broadway in Soho. Hier ist es weniger hektisch, dass Angebot individueller und vielseitig. Trendige Boutiquen, Galerien, Möbelgeschäfte, Schmuckläden, Antiquitäten sowie schöne Cafés und Restaurants.

Watertaxi

Eine echte Alternative zum Hop-on-Hop-off-Bus. Sie können zu und einsteigen wie Sie möchten und haben einen atemberaubenden Ausblick auf Manhattan und garantiert keine Staus.

Meatpacking District

Das kleine, relativ neue Viertel Meatpacking District zwischen West Village und Chelsea ist sehr chic und immer noch sehr angesagt. Gerade abends zählt das Motto „sehen und gesehen werden“. Die In-Clubs Cielo und Lotus sowie das Szenerestaurant Spice Market ziehen jede Menge Nachtschwärmer und Prominenz an. Ein City-Urlaub in diesem Szeneviertel ist sicherlich ziemlich aufregend.

Chelsea Market

Eine ehemalige Keksfabrik aus den 30iger Jahren wurde zu einem Gourmettempel umgebaut. Sowohl für Freunde guter Architektur als auch für Feinschmecker ist der Chelsea Market absolut sehenswert.

Weitere NYC Tipps und Tricks:

Taxi

Taxifahren in NYC ist übrigens verglichen mit anderen Großstädten günstig. Von den Flughäfen JFK und Newark nach Manhattan zahlt man ca. 50 bis 60 US$. Eine Fahrt z.B. von Soho nach Midtown kostet ca. 10 bis 15 US$.

U-Bahn bzw. Metro

Die Metro ist das gängigste, schnellste und zuverlässigste öffentliche Verkehrsmittel in Manhattan. Das Streckennetz ist gut überschaubar und kostet 2,75 US$ pro Strecke. An jeder großen Station kann man eine Karte lösen und diese mit so vielen Fahrten aufladen lassen wie man möchte.

Reisepass/Ausweis

Da bei vielen Veranstaltungen ein Altersnachweis erbracht werden muss (selbst bei Personen die augenscheinlich erheblich älter sind als 21 Jahre), empfehlen wir eine weitere ID (z.B. Führerschein/Personalausweis) mitzuführen. So können Sie den Reisepass im Zimmersafe deponieren und haben keine Schwierigkeiten bei der Ausreise, falls der Führerschein oder Personalausweis verloren gehen sollte.

Strom

Das Stromnetz der USA hat 110 Volt Wechselstrom. Daher benötigen Sie einen Spannungswandler.

Steuern

In Restaurants und Läden wird die Steuer (ca. 9 Prozent) immer zusätzlich mit eingerechnet.

Trinkgelder

Jedoch wird ein Trinkgeld von ca. 15 Prozent in Restaurants, Bars etc. erwartet. Es ist üblich, den »tip« nach dem Bezahlen auf dem Tisch liegen zu lassen.

Geld

Wir empfehlen Ihnen einen US$-Betrag bereits vor der Reise umzutauschen. Eine Kreditkarte ist unbedingt ratsam. In vielen Hotels wird sogar eine Kreditkartennummer als Sicherheit vorausgesetzt. Die gängigsten sind Master oder Visa card. Sie können ohne Probleme (z.B. bei der City-Bank) mit Ihrer EC-Karte Geld am Automaten (mit Maestro-Zeichen) abheben. Die Gebühren betragen ca. 5 € pro Transaktion.

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Jüdische Viertel New York: Lower East Side und Williamsburg

Jüdische Viertel New York, SynagogeJüdische Viertel New York

»Scholem-alejchem, New York – Hallo, New York, Friede sei mit dir!« In weiten Teilen der Metropole am Hudson ist diese Begrüßung eine Selbstverständlichkeit.

Jüdische Viertel New York nach fünf Einwanderungswellen

Außerhalb Israels hat New York den größten jüdischen Bevölkerungsanteil weltweit. Insgesamt erlebte die Stadt fünf Einwanderungswellen. Erstens spanische und portugiesische Juden, die sich zu Kolonialzeiten im frühen New York ansiedelten. Zweitens deutsche Juden, die Europa während der Revolution von 1848 entflohen. Zudem osteuropäische Juden, die den Pogromen in den 1880 Jahren zu entrinnen versuchten sowie Holocaust-Flüchtlinge aus Westeuropa in den 1930er Jahren. Schließlich russische und ukrainische Juden, die nach dem Fall der Sowjetunion 1990 dem wachsenden Antisemitismus in ihrer Heimat den Rücken kehrten.

Lower East Side

In New York kann man das jüdische Alltagsleben auf verschiedenen Wegen entdecken. Einer davon führt in die Lower East Side im Südosten Manhattans, wohin die Mehrzahl der 1,4 Millionen jüdischen Einwanderer, die zwischen 1880 bis 1910 nach New York kamen, ihr »Shtetl« verlegten. Sie bildeten New Yorks viertgrößte Einwanderungsgruppe. Das erste jiddische Theaterstück wurde 1882 an der Zweiten Avenue aufgeführt – im »jüdischen Rialto«, wie der Straßenzug von jetzt ab hieß.

Im Museum mehr erfahren

Um 1910 machten Juden ein Viertel der New Yorker Gesamtbevölkerung aus. 1917 gab es 800 Synagogen in der Stadt. Diese Welt scheint unter den emporschießenden Wolkenkratzern verschwunden zu sein, doch wenn man genau hinsieht, entdeckt man noch ihre Spuren. Es gibt noch etliche Synagogen und auch einige jüdische Restaurants. Allerdings sind die auf den Straßen zu hörenden Sprachen eher Spanisch und Chinesisch. Um die Lower East Side und ihre Geschichte näher kennenzulernen, empfiehlt sich ein Besuch im Lower East Side Tenement Museum, wo man viel über die jüdischen Immigranten und ihr Leben in dem Stadtteil erfährt.

Williamsburg in Brooklyn

Bereits seit den 1930er Jahren leben die meisten der in New York ansässigen Juden in Brooklyn, genauer gesagt, in Williamsburg. Der halbindustrielle Vorort, in dem sich vor allem aus Osteuropa eingewanderte Juden niedergelassen hatten, erhielt bereits nach der Eröffnung der Williamsburg Bridge im Jahre 1903 weiteren jüdischen Zuzug zunächst aus der übervölkerten Lower East Side Manhattans auf der anderen Seite der Brücke. Diese heißt im Volksmund deshalb auch »The Jews’ Highway«. Williamsburg wurde dann im Verlauf des Zweiten Weltkriegs zum bevorzugten Zufluchtsort.

Orthodoxe Juden

Orthodoxe Juden mit langen Prophetenbärten, Schläfenlocken, Kippas auf dem Kopf oder hohen schwarze Hüten bestimmen dort das Straßenbild. Die jüdischen Bewohner Williamburgs leben hier sehr traditionell. Scheinbar so wie vor Jahrzehnten in Europa vor dem Holocaust. Bei einem Besuch des Viertels an einem Freitag bietet sich die Möglichkeit, das geschäftige Treiben und die Vorbereitungen auf den jüdischen Sabbath mitzuerleben und so einen Einblick in jüdische Traditionen zu erlangen.

Jüdische Viertel New York im Wandel

Heute ist Williamsburg auch ein aufstrebendes Quartier in Brooklyn – und nur eine U-Bahnstation von Manhattan entfernt. Seit das Viertel mit seinen reizvollen Straßenzügen und hellen, bezahlbaren Wohnungen, mit seinen als Maler- und Fotoateliers, Künstlerwerkstätten, Film- und Tanzstudios sowie Architekturbüros verwendbaren Industrie- und Handelsbrachen in den neunziger Jahren von Kreativen und Künstlern aller Couleur entdeckt worden war, hat es seinen Charakter stetig verändert. Sie sollten es unbedingt besuchen.

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Queens New York – Einst königliche Kolonie

Queens New York

Queens New York – Einst königliche Kolonie

Der östliche New Yorker Stadtbezirk wurde demnach anno 1683 von den Briten gegründet und nach der damaligen Königin Katharina benannt, der Gemahlin König Karls II. von England. Wer in unseren Zeiten nach New York kommt, landet meistens sofort in Queens, denn hier befindet sich der internationale JFK-Airport.

Queens New York, die Kleinstadtidylle

Obwohl flächenmäßig der größte der fünf Stadtbezirke von New York City, gleicht Queens im Verhältnis zu den anderen Bezirken am ehesten einer Kleinstadt. Man findet hier neben den typischen Häuserblocks zudem zahlreiche Einfamilienhäuser mit weiten Gärten, die das Leben hier etwas gemütlicher machen als z.B. im hektischen Manhattan.

Das heißt allerdings nicht, dass es in Queens langweilig zugeht, im Gegenteil. Der Stadtteil ist zwar noch ein Geheimtipp und weitgehend „terra incognita“ bei New-York-Touristen, aber das muss ja nicht so bleiben. Bei einer Entdeckungstour durch die Straßen und Plätze gibt es nämlich jede Menge zu entdecken.

Queens New York – Little India, Jazz und mehr…

Nicht Manhattan, sondern Queens New York gilt als der ethnisch vielfältigste Bezirk New Yorks. Die Subway-Linie 7, die hierher fährt, wird oft als „The International Express“ tituliert und ist folglich eine Anspielung auf die Vielzahl der hier lebenden Immigranten. Vor allem lohnt ein Besuch in „Little India“ in Jackson Heights mit ausgezeichneten Restaurants, Märkten und Shops – ein Fest für alle Sinne.

Vor allem Musikfans kommen um einen Besuch von Queens nicht herum, denn der Stadtteil spielte früher eine große Rolle in der Musikgeschichte. Zahlreiche Jazzmusiker der 1940er Jahre wie Louis Armstrong oder Ella Fitzgerald fanden dort Zuflucht vor der Rassentrennung, da hier schon immer eine bunte Mischung verschiedener ethnischer Gruppen herrschte. Der Hot Spot dieser Zeit für Jazzmusiker war das Afrikan Poetry Theatre, das seinen Status bis ungefähr 1976 behielt.

Für viele ist das Viertel auch das sportliche Zentrum von New York City. Dort befindet sich sowohl das Baseballstadion der New York Mets als auch die Tennisanlage Flushing Meadows. Dort werden jedes Jahr die US Open ausgetragen.

Typisch Queens: Wo Landwirtschaft auf Filmstudio trifft

In Queens New York befinden sich zudem historische Sehenswürdigkeiten, die zum Teil in die Zeit vor dem amerikanischen Unabhängigkeitskrieg zurückdatieren. Spannend und unterhaltsam zugleich geht es im Queens County Farm Museum im Floral Park zu. Die Farm ist der älteste Bauernhof im Staat New York und bietet infolgedessen das ganze Jahr über Events und Freizeitangebote. Daneben gibt es auf dem Gelände Farmhäuser aus der Kolonialzeit, ein Gewächshaus und jede Menge Vieh.

Kunst und Kultur in Queens New York

Wer es lieber zeitgenössisch mag: Das MoMA PS1 (P.S. 1 Contemporary Art Center) ist in einem ehemaligen Schulgebäude untergebracht. Es gilt als eine der weltweit größten und bekanntesten Ausstellungszentren für Gegenwartskunst. Besonders im Sommer, wenn DJs aktuelle Musik auflegen, kommen viele junge Leute hierher.

Sehenswert ist auch der Socrates Sculpture Park mit riesigen Skulpturen aus zusammengeschweißten Objekten.

Das Museum of the Moving Image im Stadtteil Astoria begeistert nicht nur Kinofans. Das Filmmuseum präsentiert anhand von Filmaufnahmen, Requisiten und unterhaltsamen Wechselausstellungen zudem die Filmgeschichte New Yorks. Zusätzlich kann man sich auch über die Techniken informieren, die für Film und Fernsehen eingesetzt werden. Und diese teilweise sogar selbst ausprobieren.

Kartenübersicht Queens New York

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New Jersey – Manhattan Skyline und Atlantikstrände

New Jersey Manhattan Skyline

New Jersey – Manhattan Skyline

Vor den Toren von New York City, von Newark aus in Sichtweite zur grandiosen Manhattan Skyline mit dem fertiggestellten One World Trade Center im Zentrum!

Aber auch in der Nachbarschaft zu Washington D.C. und Philadelphia gelegen, ist New Jersey allein schon wegen seiner geografischen Lage ein Muss für alle Ostküsten-Besucher.

New Jersey – ein begehrtes Urlaubsziel

Dabei ist der Staat weitaus mehr als eine Durchgangsstation: New Jersey besitzt viele Küstenkilometer direkt am Atlantik und bietet dort für Urlauber eine hervorragende Infrastruktur. Viele kleine Ortschaften warten mit Hotels und Pensionen jeder Preiskategorie auf. Kein Wunder also, dass die Seebäder von New Jersey vor allem bei den benachbarten New Yorkern sehr beliebt sind. Für sie ist die Anreise ein Katzensprung. Aber auch Urlauber aus entfernteren US-Bundesstaaten zählen zunehmend zu den Gästen.

Baden und Spaß an den Stränden des Atlantiks

Als besondere Highlights gelten dabei Ocean City und Cape May. Ocean City ist die bevorzugte Destination für alle, die mit Kindern und Jugendlichen reisen. Etwas erwachsener, aber kaum ruhiger geht es in Cape May zu. Rund 5000 Einwohner hat der Ort – im Sommer kann die Zahl ganz schnell mal auf knapp 100.000 anwachsen! Der besondere Charme von Cape May liegt in den zauberhaften Villen, die den Charakter des Ortes prägen. Der Leuchtturm des Ortes ist nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel, sondern hat sich zum Wahrzeichen der gesamten Atlantikküste von New Jersey gemausert.

Ein absolutes Muss für alle ist ein Besuch von Atlantic City. Diese Stadt wird als „Las Vegas der Ostküste“ gehandelt. Hier kommen aber beileibe nicht nur Spieler auf ihre Kosten. Die Shows, die hier abends stattfinden, müssen keinen Vergleich mit Las Vegas scheuen. Nicht versäumen: den acht Kilometer langen „Boardwalk“, einen Steg aus Holzbohlen direkt am Atlantik.

Naturparadies New Jersey

Aber es geht nicht nur urban in New Jersey zu. Nicht ohne Grund wird das Land auch „Gartenstaat“ (The Garden State) genannt. Der grüne Meadowlands District in der Nähe von New York ist die Heimat von mehr als 265 Vogelarten, und an der berühmten Elite-Universität von Princeton studiert man in üppig-grüner und blühender Umgebung. Natur und Geschichte gleichzeitig erlebt man hautnah im Morristown National Historical Park, der das Hauptquartier von George Washington während des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges beherbergt.

Newark, die Nachbarin New Yorks

Newark ist zwar nicht die Hauptstadt von New Jersey, aber die größte Stadt des Bundesstaates – der übrigens flächenmäßig der viertkleinste der USA ist. Viele Besucher von New York lernen bei ihrer Ankunft Newarks Flughafen kennen, denn wer nicht auf dem JFK-Airport in New York ankommt, der landet in der Metropole.

Die Stadt ist das wirtschaftliche Herz des Staates. Auf den ersten Blick vom Flugzeug aus mag die Stadt grau und „busy“ erscheinen. Wer ein paar Stunden Zeit hat, der sollte aber ruhig einen zweiten Blick wagen. Es lohnt sich immer – die Stadt sprudelt vor Lebendigkeit, besitzt eine exzellente Kulturszene, hervorragende Restaurants, und fast immer steht in der Stadt ein Kunst-, Musik- oder Gourmetfestival auf dem Programm.

Weitere New Jersey Sehenswürdigkeiten:

  • Princeton University, die viertälteste Universität der USA mit vielen historischen Gebäuden,
  • Liberty State Park mit dem Empty Sky 9/11 Memorial am Hudson gegenüber von Lower Manhattan,
  • Hoboken und der Pier C Park, entspanntes Flair mit spektakulärem Manhattanblick,
  • Newark Museum, Gastgeber des jährlich im Sommer stattfindenden „Jazz in the Garden“.
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